Ich habe gerade festgestellt, dass mein guter Lieblingspullover von kleinen, runden Löchern übersät ist. Erstaunt und mit Wut im Bauch (ich hatte diesen Pullover doch erst fünf Jahre und er war immer noch fast wie neu) machte ich mich auf die Suche nach der Ursache und entdeckte nach kurzer Zeit die Übeltäter: ein kleiner, gemeiner Schmetterling hat es sich in meinem Kleiderschrank gemütlich gemacht und dort häuslich eingerichtet. Sein Name: kleine gemeine Kleidermotte.
Im Zeichen des Umweltschutzes und mit dem Gedanken an unsere Umwelt, wollte ich auf die berühmt – berüchtigte, chemische Keule verzichten. Und griff zu „natürlichen“ Bekämpfungsmaßnahmen in Form einer normalen Fliegenklatsche. Doch wer ein mal versucht hat, im Kleiderschrank mit einer Fliegenklatsche auf Mottenjagd zu gehen, kann sich sicher lebhaft vorstellen, dass mein geplantes Unterfangen nicht gerade von Erfolg gekrönt war.
Trotz intensiver Jagd konnte ich nicht ein einziges der Tierchen zur Strecke bringen. Also was sollte tun? Ich überlegte eine weile und hatte eine Idee. Wofür gibt es schließlich „Google“? Also nichts wie „googlen“ und siehe da! Es gibt Bekämpfungsmittel für diese gefräßigen Dinger. Ich also den Mottenlockstoff schnellstens besorgt und in das „Mottenheim“ gelegt und abgewartet. Und siehe da: es funktionierte. Der Mottenlockstoff zog die Tierchen magisch an! Das ende vom Lied: ruck-zuck waren die Plagegeister verschwunden. 1:0 für den Mottenlockstoff.